Sag mir, wie du wohnst.

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Virtuell besuche ich gerne Zizy’s bunte Welt,  Ziel=z hoch 3. Überall springen
Zizynauten herum (zwei davon übrigens auch bei mir). 
Aber auch ihr nicht
virtuelles Leben ist nicht unbunt und langweilig, bei der großen Familie.

 Zizy hat mir Wohnfragen gestellt (da schneite es bei ihr noch) und die beantworte ich nun:

Fragen zu deinem zu Hause:
1. Wo ist dein liebster Platz zum Entspannen?
Das ist wohl auf einem der Kompromisssofas, wenn ich wetterbedingt
nicht gerade draußen sitzen kann. Insgesamt haben wir drei der gleichen Sorte
im Haus verteilt. Und da die Sofas von allen sehr geliebt werden, kommt es abends
oft vor, dass ich erst mal ein freies suchen muss.
Als wir aus unserer kleinen Studentenwohnung auszogen (wir waren da schon zu viert), sahen wir uns nach Sofas um. Immer wenn wir eins fanden, welches Herrn H. und mir gefiel, war es der berühmte goldene Griff. Es endete letztendlich mit dem Kompromiss aus dem schwedischen Möbelhaus. Schließlich hatten wir kleine Kinder, da tun Flecken auf einem Edelsofa weh. Später, wenn die Kleinen groß sind, können wir uns ja noch mal umschauen (so dachten wir).
Für mein Wohlbefinden müssen Sofas übrigens symmetrisch
sein. Die sog. Wohnlandschaften finde ich unsympathisch.
Der Kompromiss hat sich mit den Jahren vermehrt, da man gut
sitzen, aber auch lümmeln und zu Not auch drauf schlafen kann. Für die Sofas (wie übrigens für alle anderen schwedischen Möbelhaus-Sofas auch) gibt es viele
verschiedene Sofabezüge bei Bemz.
      2.  Hast du ein Farbkonzept für deine Räume?
Im ersten Moment würde ich sagen Nein.
Wenn wir in letzter Zeit ein Zimmer renovieren, versuche ich
vieles weiß zu halten (KLICK). Unser Haus hat ja recht viele Zimmer, die wir gerne
untereinander tauschen. Da ist es schon praktisch, wenn Dinge, die in der Regel
im Zimmer bleiben, also die Lampe an der Decke, das Rollo/der Vorhang, der Schrank,
der Bodenbelag, neutral sind. So kann dann ganz schnell aus einem Mädchen-Kinderzimmer ein Papa-Arbeitszimmer werden.
Superinteressant ist das Farbkonzept von unserem
Eltern-Schlafzimmer! Eine Wohnstilberaterin würde sich wahrscheinlich
schütteln. Die Wände habe ich damals für die Kindergartenmädchen gestrichen. Mit dem grasgrünen Boden sieht das immer
noch klasse aus, oder? 😉
     3. Welchen Wohnstil bevorzugst du?
Ich bevorzuge das Gegenteil der Eicherustikaleinbauschrankwand (mit Perserteppich in der Mitte) -Liebhaber. Menschen, die so einen Stil mögen, würden sich in unserem 145 Jahre alten Haus, mit knarzenden,
schiefen Böden aber auch nicht wohlfühlen, oder?
Ich mag es gerne skandinavisch, zusammengewürfelt alt mit neu.
Die alten Möbel, die in unserem Haus stehen, haben alle eine Geschichte. 
Von
einem IKEA-Möbelstück kann ich mich leicht trennen, aber von den alten
Möbelstücken? Oha!
4. Was würdest du für deine Wohnung
immer selber kreieren wollen?
Bettüberwürfe.
5.    
Was ist dein Lieblingsmöbel?
Mein Lieblingsmöbel ist der alte Küchenschrank. Vor über 25
Jahren war der Schrank das erste Möbelstück, welches Herr H. und ich zusammen gekauft
haben.
5. Wie zauberst du wohnliche Beleuchtung?
Erste hansonsche Regel: (Wie übrigens auch in Skandinavien) in
der dunklen Jahreszeit muss im Haus immer ein wenig Licht leuchten und das vor
allem, wenn noch ein Hausbewohner unterwegs ist! 
Ein Leuchtturm leuchtet ja schließlich
auch den Weg in den Heimathafen, oder?
Und ganz ehrlich: Ich trauere der guten alten Glühbirne
hinterher! Die hat wenigstens, ohne dass man sich einen Kopf machen musste, ein
anständiges Licht hergegeben.

In manchen Lampen sehen Energiesparleuchten (und auch
LED-Leuchten) einfach sch … aus.
Der arme Herr H. traut sich schon gar nicht mehr Leuchten
auszutauschen, weil er es nicht mehr hören kann: „Vorher war das Licht viel
wärmer.“ 
Ist leider so.

Aber noch mal zurück zur dunklen Jahreszeit: In vielen
Fenstern stehen dann Leuchten (wie beispielsweise hier KLICK) und es werden auch sehr oft Kerzen angezündet.
7. In welcher Umgebung lebst du?
Ich wohne mit meiner sechsköpfigen Familie mitten in der
Stadt, in einem Haus aus der Gründerzeit (KLICK).
In ein altes Haus muss man sich einpassen können, aber das
ist glaube ich auch das, was ich liebe.
Auch wenn ich es nicht tagtäglich nutze, das Wissen, dass
Kino, Theater, Gastronomie, Geschäfte etc. in unmittelbarer Nähe sind, macht
für mich einen großen Teil der Wohnqualität aus.
Mitten in der Stadt wohnen bedeutet natürlich auch, nicht
immer einen Parkplatz vor der Tür vorzufinden. Deshalb haben wir seit
Weihnachten eine Magnettafel. Auf ihr sind die Straßen der Umgebung abgebildet und unsere Autos (in Spielzeugformat) haften dort, wo sie gerade parken.

Drei Fahrzeuge bei vier Fahrern, da kamen wir schon mal ans Suchen.

10 Kommentare

  1. Ich bin mir sicher in diesem Haus fühlt man sich definitiv wohl! Es ist alles super gemütlich und passt alles zusammen. Die Magnettafel ist der Knaller, solche Ideen finde ich immer total witzig!

  2. Die Idee mit der Magnettafel gefällt mir. 🙂
    Und ich mag die Aussicht im Schlafzimmer – Bäume vor dem Fenster sind was schönes.

  3. Das sieht ja toll aus, und die Mag ettafel für die Autos ist eine tolle Idee. 🙂 Die würde ich mir glatt entleihen, wenn ich keine Garage hinter dem Haus hätte. 🙂

    Liebe Grüße
    Babs

  4. Wohnungpostings finde ich zurzeit super interessant. Ich bin gerade dabei meine 4 Wände einzurichten udn mein Farbkonzept ist grad ziemlich fad. Zurzeit habe ich alles in grau/weiss. Farbkleckser habe ich noch keine drinnen – ich muss erst schauen, wie sich die Wohnung entwickelt. Das nächste Projekt, wird das Wohnzimmer sein.

  5. Oh, was ist das denn für eine tolle Tagesdecke auf dem Bett? Die sieht ja superschick aus – ich liebe ja bunt in Kombination mit schwarz über alles! 🙂
    Alles Liebe,
    Sophie

  6. Richtig toller Beitrag, hab ich gerne gelesen! Die Idee mit den Lichtern in den Fenstern mag ich sehr, und auch die gezeichnete Karte mit den Autos ist eine gute Idee 😉 Sieht sehr gemütlich aus bei euch!

  7. Wow.. ein sehr sehr toller Beitrag, erst dachte ich wieder, oh nicht schon wieder ein Wohnbeitrag in einem Blog, aber deiner ist so toll verfasst. Deinen Stil finde ich sehr gelungen und auch sehr gemütlich 🙂 Da könnte ich mich auch jederzeit wohl fühlen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  8. Liebe Uta,
    Erstmal ganz herzlichen Dank für deine liebe Einleitung. Die Pinnwand, sogar mit Zizynauten, ist ein perfekter Einstieg ins zu Hause. Pinnwände sind sehr persönliche, kreative und inspirierende Sammelinseln. Ich liebe das und gestalte hier auch immer wieder Neue. Eure Parkkarten-Idee gefällt mir ja extrem gut. Ach ich würde mich sauwohl bei euch fühlen. Nordisch ist auch hier der Dauerbrenner. All deine Statements könnte ich blind Unterschreiben. Danke für die Einladung zum virtuellen Besuch bei euch. Es war sehr schön und ich komme immer wieder gerne vorbei.
    Ganz liebe Grüße und bis bald
    zizy

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