Mein Formex Messebesuch in Stockholm

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Unterwegs

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Was die Formland-Messe in Dänemark ist, ist die Formex-Messe in Schweden.
Diesmal habe ich die schwedische Design Messe besucht und was soll ich sagen? Mir hat es dort sehr gefallen.

Die Konzepte, so war mein Eindruck, ähneln sich. Die Messen richten sich an Händler, die ihre Ware zweimal im Jahr vor Ort ordern können.

Der größte Unterschied zwischen den beiden Messen sind sicher die Örtlichkeit. In Schweden findet sie in der großen Stadt Stockholm statt, dort kann es vorkommen, dass einem das Handy geklaut wird, was im kleinen heimeligen dänischen Städtchen Herning unvorstellbar ist.

Die großen bekannten skandinavischen Hersteller sind bei beiden Messen zu finden. Dieses Jahr fand ich auffallend, dass sie sich alle mit sehr dunklen Wänden und Regalen dargestellt haben. Der Trend ‚weiß‘ scheint sich zu wandeln.

Im Sommer kostet es immer ein wenig Überwindung, die dargestellten weihnachtlichen Angebote genießen zu können (auch das ist bei beiden Messen gleich).

Spannend fand ich die vielen schwedischen Hersteller bzw. Manufakturen, die ich hier auszugsweise mit schlechten Tabletbildern zeige (ja, mein Handy wurde mir in Stockholm entwendet).

Ich mag schon seit Langem die Kerzenständer von Bengt & Lotta, exemplarisch ist hier nur ein Flatlay ihres Design zu sehen.

Denn diese geschmiedeten Kerzenhalter haben mein Herz auf der Messe erobert. Der neuste Kerzenhalter von Våges wurde für den diesjährigen Formex Formidable Award (eine Auszeichnung für sehr interessantes, zeitgemäßes Design mit hoher Qualität) vorgeschlagen und hat natürlich meine Stimme bekommen.

Sehr ansprechend fand ich auch die Wohnobjekte von Aveva.

Seit letztem Jahr werden Produkte von Skansen (wer kennt nicht das Stockholmer Freilichtmuseum?) vertrieben. Mit diesen Produkten geht einem das schwedische Herz einfach auf.

Gute Laune verbreiten die bunten Wischlappen von Kattinatt.

Genauso wie das fröhliche Geschirr von Floryd.

An dem Stand mit den Holztieren von Inkkutamma musste ich gleich mehrere Male vorbei, denn die nordischen Tiere mag ich sehr gerne und diese sind mal was anderes als die überall verbreiteten Ostheimer-Tiere.

Auch wenn dieses Tabletbild furchtbar ist, die Tiertassen der Keramikerin Camilla Engdahl finde ich wunderschön.

Und die schwedische Quelle unserer Handfeger Iris Hantverk , die von Blinden hergestellt werden, möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Bei Ausstellungsfläche des schwedischen Handwerks bin ich natürlich länger hängen geblieben. Insbesondere das Weberhandwerk finde ich spannend …

Formex, ich komme bestimmt wieder.

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